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FensterMack und Plant-for-the-Planet

Seit 2016 unterstützt FensterMack Plant-for-the-Planet als Kooperationspartner. Zum einen unterstützen wir eine Akademie zur Ausbildung neuer Klimabotschafter, zum anderen unterstützen wir Baumpflanzungen zum Aufbau eines Waldes in Campeche, Mexiko. Bei diesem Aufforstungsprojekt wird unser Beitrag bis Ende 2016 ca. 3.500 Bäumen betragen.

Mit dieser Initiative möchte FensterMack die Wertigkeit und die klimatechnischen Vorteile der natürlichen Rohstoffes Holz wieder in den Vordergrund stellen. Denn Holzfenster und -türen zeigen die geringsten Belastungen in den Bereichen Treibhauseffekt, Ozonabbau, Versauerung, Überdüngung, Ozonbildung, Ökotoxizität, Primärenergie und Reststoffdeponie.

Nicht zuletzt schaffen Holzfenster Arbeitsplätze: Für die Herstellung eines Holzfensters wird wesentlich mehr Personal benötigt als für das Kunststoffprodukt.

Beim Kauf neuer Fenster und Türen sind langfristige Auswirkungen auf unser Klima heute nicht mehr zu vernachlässigen.

Plant-for-the-Planet

Die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und hat ihren Ursprung in einem Schulreferat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise. Im Rahmen seiner Recherchen wurde er auf die kenianische Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aufmerksam, die in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hat.

Felix entwarf am Ende des Referats die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Jeder gepflanzte Baum entzieht bis er ausgewachsen ist der Atmosphäre etwa drei Tonnen CO2. Sein Referat mit diesem Aufruf hielt Felix auf Initiative seiner Direktorin auch in anderen Klassen und an anderen Schulen. Schon wenige Wochen später, am 28. März 2007, pflanzten die Kinder den ersten Baum und Klaus Töpfer, der ehemalige deutsche Bundesumweltminister und ehemalige UNEP Exekutivdirektor (United Nations Environment Programme – Umweltprogramm der Vereinten Nationen), wurde Schirmherr der Schülerinitiative.

„Lasst uns in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen!“

In den darauffolgenden zwei Jahren trug Felix Plant-for-the-Planet in die Welt. Auf der UNEP Kinderkonferenz in Norwegen im Juni 2008 stellte er seine Vision vor und 700 Kinderdelegierte aus 105 Ländern wählten ihn in das UNEP Junior Board. Er sprach auf vielen weiteren wichtigen Umwelt und Klimaveranstaltungen, so z. B. im November 2008 im Europäischen Parlament. Zur weltweiten Kinderbewegung wurde Plant-for-the-Planet im August 2009 auf der UNEP Tunza Children and Youth Conference in Daejeon, Südkorea. Hier schlossen sich viele hundert Kinder aus 56 verschiedenen Ländern Plant-for-the-Planet an: Sie alle wollen die Idee in die Tat umsetzen und in ihren Ländern eine Million Bäume pflanzen.

Seitdem entwickelt sich Plant-for-the-Planet zum internationalen Netzwerk von Weltbürgern, die sich für Klimagerechtigkeit im Sinne einer Reduktion der Emission von Treibhausgasen und einer einheitlichen Verteilung dieser Emissionen auf alle Menschen einsetzen. Besonders wichtig ist den Kindern dabei der Aspekt, dass die Folgen der Klimakrise die ärmeren Länder ungleich stärker treffen. Die Kinder sind davon überzeugt, dass nur ein verbindlicher Weltvertrag basierend auf Klimagerechtigkeit die Lösung der Klimakrise sein kann. Unermüdlich halten sie den Regierungsvertretern und der Öffentlichkeit vor Augen, dass sie endlich handeln müssen. Sie selbst handeln, indem sie Bäume pflanzen – jeder Baum entzieht der Atmosphäre CO2 und ist ein Symbol für Klimagerechtigkeit. Inzwischen engagieren sich Kinder auf der ganzen Welt. Auch die UNEP unterstützt die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet und hat daher 2011 offiziell die Billion Tree Campaign und damit den Baumzähler der Vereinten Nationen an die Kinder und Jugendlichen übergeben.

Der 3-Punkte-Plan

Wären die Kinder die Regierungschefs, die auf dem nächsten Klimagipfel Entscheidungen treffen müssten, hätten sie einen Plan zur Rettung ihrer Zukunft. Am 1. Juli 2010 übergaben sie diesen „3-Punkte-Plan“ an 133 Botschaften in Berlin – zusammen mit der Aufforderung an die Regierungschefs, ihrerseits offenzulegen, was sie zur Lösung der Klimakrise und damit der Rettung der Zukunft der Kinder tun wollen.

Der Plan fasst die Forderungen der Kinder auf eindringliche Weise zusammen:

1) 1.000 Milliarden Bäume pflanzen. 1.000 Milliarden Bäume als zusätzlicher Kohlenstoffspeicher werden jedes Jahr zusätzlich 10 Milliarden Tonnen CO2 binden. 1.000 Milliarden Bäume klingt sehr viel, aber es ist möglich: Die Chinesen pflanzten im Jahr 2009 im Rahmen der UNEP-Billion Tree Campaign 2,7 Milliarden Bäume. Wenn jeder Mensch 150 Bäume pflanzt, sind das auch bald 1.000 Milliarden Bäume.

2) Lasst die fossile Energie im Boden. Die Technologie für eine CO2-freie Zukunft gibt es längst. Bis 2050 ist der CO2 Ausstoß auf Null zu senken.

3) Armut ins Museum durch Klimagerechtigkeit. Um die weitere Erwärmung auf die versprochenen 2°C zu beschränken, dürfen bis 2050 nur noch 600 Mrd. t CO2 ausgestoßen werden. 600 geteilt durch 40 Jahre macht 15 Mrd. t CO2 pro Jahr. Diese müssen gerecht unter der Weltbevölkerung aufgeteilt werden: Jeder bekommt das gleiche, nämlich 1,5 t CO2 pro Mensch und Jahr. Wer mehr will, muss zahlen. Dieses Prinzip der Klimagerechtigkeit sorgt dafür, dass auch die Armut ins Museum kommt.

Kinder bilden Kinder in Plant-for-the-Planet Akademien zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus

Seit Oktober 2008 werden Plant-for-the-Planet Akademien zunächst deutschland-, später auch weltweit organisiert – von den Kindern für die Kinder. In den Akademien geben Kinder, die sich bereits als Botschafter für Klimagerechtigkeit engagieren, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Sie zeigen, dass sie die Klimakrise nicht untätig hinnehmen, sondern Verantwortung auf globaler Ebene übernehmen und ihre Zukunft aktiv gestalten, indem sie in ihrem Land aktiv werden. Gemeinsam können die Kinder viel bewegen – in einem globalen Netzwerk von Weltbürgern, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen. In 51 Ländern wie z.B. China, Deutschland, Indien, Frankreich, Italien, Mexiko, Österreich, Polen und der Schweiz, gibt es mittlerweile über 46.000 ausgebildete Botschafter für Klimagerechtigkeit. Bis 2020 wollen die Kinder in circa 20.000 Akademien eine Million andere Kinder ausbilden, die sich im globalen Netzwerk engagieren und die Vision von Plant-for-the-Planet in ihren Ländern verbreiten.

Stop talking, start planting

Unser Pflanzgebiet in Mexiko

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