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Schallschutz

Schallschutz ist ein wichtiger Bestandteil um sich vor körperlichen und seelischen Lärmschäden zu schützen:

  • Körperlicher Stress
  • Schädigung des Immunsystems
  • Seelischer Stress
  • Vermögensschäden, z. B. durch Wertverluste von Immobilien, die starken Lärmeinwirkungen ausgesetzt sind

Um das Wohlbefinden von Menschen und Tiefen, in Bezug auf Lärm, zu sichern, gibt es gezielte Maßnahmen zur Larmbekämpfung.

Technisch unterscheidet man:

Aktiven Schallschutz
Er umfasst Maßnahmen an der Schallquelle, also z. B. Schwingungsisolierung, Nutzung von leiseren Autos, Dämmung von Industrieanlagen, Errichtung von Lärmschutzwänden und -wällen.

Passiven Schallschutz
Er umfasst Maßnahmen am Immissionsort, also z. B. die Verwendung von Lärmschutzverglasung bei Fenstern.

Warum brauchen wir Schallschutz in der Wohnung?

Wer im Mehr- oder Reihenhaus wohnt kennt das Problem, man hört die Unterhaltungen aus der Nachbarwohnung, wie der Nachbar badet oder der Nachbarsjunge kommt mitten in der Nacht mit seinem knatternden Moped nachhause. Dies sind nur einige Hauptgründe für unzufriedene Hausbewohner.

Schallschutz ist überall dort nötig wo Lärm von außen in das Gebäude eindringen kann, Fachleute sprechen von Luftschalldämmung. Luftschall kommt vor allem durch Wände, Decken, Fenster und Türen in die Wohnung.

Allgemeine Auswirkungen

Häufige Lärmereignisse wie Flug- oder Verkehrslärm können bereits bei weitaus niedrigeren Schallpegeln die Gesundheit gefährden. Angriffspunkt ist dabei nicht das Ohr, sondern die Störung des Stresshormonhaushalts, insbesondere Cortisol. Nächtliche Lärmbelästigung gilt als besonders kritisch, sie führt bereits bei Einzelpegeln von unter 45 dB(A) zu Gesundheitsgefährdungen wenn sich die Einzelpegel um mehr als 3 dB vom Geräuschhintergrund unterscheiden. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen wird eine Erhöhung um 10 dB als Verdopplung der Lautstärke empfunden. Bereits bei einem Schalldruckpegel ab 55 dB(A) werden Geräusche vermehrt als Lärmbelästigung empfunden. Halten diese über einen längeren Zeitraum an, werden die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden verringert. Geräusche von 65 bis 75 dB(A) können im Körper Stress bewirken der Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt verursachen kann.

Fenster sind die größten Schwachstellen bei der Lärmdämmung eines Hauses. Alte Fenster haben eine sehr geringe Schalldämmung von ca. 25 dB, eine gute Außenwand hat ca. 55 dB. Je mehr Fenster die Außenwand hat und je größer die Fenster sind, desto weniger kann das höher dämmende Wandmaterial diese Schwäche ausgleichen. Beim Schutz gegen Außenlärm kommt den Fenstern also eine besondere Bedeutung zu.

Die Schalldämmung eines Fensters wird durch folgende Eigenschaften erreicht:

  • Hohe Fugendichtigkeit von Rahmen zu Mauerwerk und zwischen Flügel und Rahmen
  • Großer Scheibenabstand
  • Unterschiedliche Scheibendicken
  • Große Gesamtdicke der Scheiben.

Verglasung

Bei der Einfachscheibe wird das Schalldämm-Maß durch die Dicke der Scheibe bestimmt. Näherungsweise gilt: Je dicker die Scheibe, desto höher der Schalldämmwert. Bei vorwiegend gerichtet einfallendem Schall tritt in einem bestimmten Frequenzbereich eine stark verminderte Schalldämmung auf da die Scheibe anfängt mit derselben Frequenz wie die Luft zu schwingen.

Bei Doppelverglasungen sollten verschieden dicke Scheiben gewählt werden um diesen Effekt abzuschwächen. Die dickere Scheibe wird aus statischen Gründen nach außen orientiert. Eine Erhöhung des Schalldämm-Maßes, vor allem im Bereich der Frequenzüberlagerung, kann durch Verwendung von Verbundglas in ein- oder mehrschaliger Verglasung erreicht werden.

Schallschutzfenster werden in sechs verschiedene Schallschutzklassen eingestuft; bei eher geringer Lärmbelastung genügt die Klasse eins, die eine Lautstärkenminderung von 25 bis 29 Dezibel bewirkt. Wer direkt an einer Autobahn wohnt, wählt dagegen Schallschutzklasse vier, die den Lärm um 40 und mehr Dezibel absenkt. Der Schallschutz besteht freilich nur bei geschlossenem Fenster, weshalb gerade an stark befahrenen Straßen zusätzlich zum Schallschutzfenster oft noch eine Lüftungsanlage sinnvoll ist, damit auch ohne Lärm-Terror Frischluft in die Wohnung gelangen kann.

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